{"id":872,"date":"2016-02-10T10:48:32","date_gmt":"2016-02-10T10:48:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.railnation.at\/?p=872"},"modified":"2023-11-24T12:05:51","modified_gmt":"2023-11-24T10:05:51","slug":"noch-mehr-neue-loks-fuer-die-zweite-epoche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.rail-nation.com\/de\/noch-mehr-neue-loks-fuer-die-zweite-epoche\/","title":{"rendered":"Noch mehr neue Loks f\u00fcr die Zweite Epoche!"},"content":{"rendered":"<h2>Luchs &#8211; Baureihe QJ der Chinesischen Staatsbahnen<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1011 size-full\" src=\"http:\/\/www.railnation.at\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/chinesische-dampflok.jpg\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"368\" \/><\/p>\n<p>Was aussieht wie eine schwarz gestrichene Variante der SZD \u041f36 ist eine <strong>Eigenentwicklung aus China<\/strong>.\u00a0Der erste Prototyp wurde 1956 hergestellt. Die Lokomotiven verf\u00fcgten \u00fcber modernste Technologien wie einen mechanischen Stoker und Speisewasservorw\u00e4rmung. Nachdem\u00a041 weitere Prototypen hergestellt worden waren, begann 1964 die Serienfertigung. Die Lokomotive bew\u00e4hrte sich so gut, dass <strong>bis 1988 \u00fcber 4700 St\u00fcck hergestellt<\/strong> wurden.<\/p>\n<p>Beachtlich: Die Loks blieben bis 2005 im Einsatz der Staatsbahnen. \u00a0<strong>Privatbahnen setzen die Lok bis heute ein<\/strong>.<\/p>\n<h2>Eber &#8211; Die DR Baureihe 45 &#8211; die st\u00e4rksten Dampfloks Deutschlands<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-990 size-full\" src=\"http:\/\/www.railnation.at\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/baureihe-45-staerkste-lok-deutschlands.jpg\" alt=\"st\u00e4rkste Dampflok Deutschlands\" width=\"540\" height=\"368\" \/><\/p>\n<p>Die st\u00e4rkste Dampflok Deutschlands war die Baureihe 45, die 1936 konstruiert wurde. Um die hohe Leistung von 3020 PSi zu erreichen, wurde der Kesseldruck auf 20 Bar festgelegt und es wurden Heizrohre von 7500 mm L\u00e4nge ausgew\u00e4hlt. <strong>Die Lok\u00a0erbrachte die erwartete Leistung und \u00fcbertraf die Leistung der Baureihe 44 um \u00fcber 25%<\/strong>. Damit ist sie bis heute die st\u00e4rkste deutsche Dampflok.<\/p>\n<p>Die Laufr\u00e4der waren mit 1600 mm Durchmesser\u00a0gr\u00f6\u00dfer als bei anderen Einheitsg\u00fcterloks. So erreichte\u00a0man h\u00f6here Fahrgeschwindigkeiten bis 90 km\/h.\u00a0Die Lok hatte eine Achslast von 20 Tonnen und konnte Kurven mit einem Radius von 140 Metern durchfahren. So\u00a0sollte sie auf den meisten Haupstrecken einsetzbar sein.<\/p>\n<p>Nach den zwei Prototypen wurden 26 Loks bestellt und von Henschel geliefert. Durch den zweiten Weltkrieg ver\u00e4nderte sich der Bedarf allerdings. Es wurde eher auf einfache, massenhaft produzierte Kriegsloks gesetzt als auf anspruchsvolle und hochwertigen Zugverkehr. Daher wurde eine Bestellung von 103 weiteren Maschinen 1941 wieder storniert.<\/p>\n<p><strong>Der gro\u00dfe Kohlenverbrauch machte es erforderlich, dass immer zwei Heizer an Bord sein mussten<\/strong>. Nach dem Krieg wurden die verbliebenen Loks gr\u00fcndlich \u00fcberarbeitet und mit mechanischen Stokern ausger\u00fcstet. Sie wurden vor schwersten G\u00fcterz\u00fcgen eingesetzt, bei denen andere Loks an ihre Grenzen stie\u00dfen. Die letzte\u00a0Lok der Baureihe wurde 1968 ausgemustert.<\/p>\n<h2>Die DR-Baureihe 52 &#8211; einfache und robuste Loks f\u00fcr\u00a0den Krieg<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-952\" src=\"http:\/\/www.railnation.at\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/dampflok-kriegslokomotive.jpg\" alt=\"Die Kriegslokomotive der Baureihe 52\" \/><\/p>\n<p>F\u00fcr den zweiten Weltkrieg setzte man auf <strong>einfach und g\u00fcnstig zu produzierende Lokomotiven<\/strong>, da man bei Eins\u00e4tzen in der N\u00e4he der Front gro\u00dfe Verluste einplante. Daf\u00fcr wurden viele <strong>Bauteile stark\u00a0vereinfacht<\/strong> oder komplett weggelassen.\u00a0Die Folgen waren schlechtere Laufeigenschaften und eine geringe H\u00f6chstgeschwindigkeit.\u00a0Aufgrund der einfacheren Bauart konnten <strong>\u00fcber 7000 Loks hergestellt<\/strong> werden. Dazu wurden Fabriken und Zwangsarbeiter in ganz Europa rekrutiert.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-953\" src=\"http:\/\/www.railnation.at\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/kriegslokomotive-dampflok.jpg\" alt=\"Kriegslokomotive in Feldgrau\" \/><\/p>\n<p>Nach dem 2. Weltkrieg wurden aus \u00fcbrigen Teilen noch 300 weitere Loks hergestellt. In der Nachkriegszeit wurden die robusten Loks\u00a0von Russland bis Skandinavien weiter genutzt. <strong>In der DDR\u00a0spielte\u00a0sie bis in die 80er Jahre eine wichtige Rolle<\/strong>. Aufger\u00fcstet mit einer Saugzuganlage blieb sie dort bis 1988 im Regeldienst.\u00a0Die wahrscheinlich letzte Lok der Baureihe war noch 1997 bei einer Privatbahn\u00a0in Bosnien und Herzegowina im Einsatz.<\/p>\n<h2>Der Bulle &#8211; Die DB Neubaulok der Baureihe 10<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-849\" src=\"http:\/\/www.railnation.at\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/dampflok-db-baureihe-10.jpg\" alt=\"DB Dampflok der Baureihe 10\" \/><\/p>\n<p>Also Bonuslok haben wir eine <strong>Neubaulok<\/strong> ausgew\u00e4hlt. Das bedeutet, die Lok wurde unter der Regie der deutschen Bundesbahn konstruiert und beschafft.\u00a0Es wurden allerdings nur zwei Prototypen bei Krupp beschafft. Die\u00a0hohe Achslast von 21 Tonnen und der z\u00fcgige Traktionswechsel zu Dieselloks verhinderten weitere Bestellungen. Damit blieb die Baureihe auch die\u00a0<strong>letzte Dampfneukonstruktion der DB<\/strong>.<\/p>\n<p>Im Betrieb \u00fcberzeugte die Lokomotive mit einem niedrigen Dampfverbrauchswert, weshalb wenig Wasser im Tender mitgef\u00fchrt\u00a0werden musste. Die Lokf\u00fchrer genossen viel Komfort mit pneumatisch unterst\u00fctzten Bedienungshebeln und gepolsterten Sitzen im geschlossenen F\u00fchrerhaus. <strong>Technisches Neuland<\/strong> betraten die Konstrukteure bei der Befeuerung: Statt mit Kohle wurde mit \u00d6l geheizt. F\u00fcr die Lokomotive wird vielfach eine Leistung von knapp 1900 KW angegeben.\u00a0F\u00fcr die kombinierte Feuerung mit Kohle und \u00d6l, die zuerst\u00a0verbaut war, wurde aber auch eine Leistung von \u00fcber 2200 KW nachgewiesen.<\/p>\n<p>Damit bef\u00f6rderte die <strong>Schnellzuglokomotive<\/strong> Z\u00fcge\u00a0von 300 t mit bis zu 140 km\/h. Charakteristisch sind die Verkleidung der Triebwerke und die stromlinienf\u00f6rmigen Anbauten, die der Lok ein modernes Aussehen geben. Bis 1968 blieben beide Loks im Einsatz. Die\u00a0<strong>10\u00a0001<\/strong> kann man heute im Dampflokomotivmuseum Neuenmarkt besichtigen, die Schwesterlokomotive <strong>10\u00a0002<\/strong> wurde 1972 verschrottet.<\/p>\n<p>Den sch\u00f6nsten Blick auf die Loks gibts nat\u00fcrlich im Spiel. Deshalb: <strong>Schnell einloggen und anschauen!<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem Lokkaufscreen k\u00f6nnt ihr alle Modelle in voller Gr\u00f6\u00dfe sehen.<\/p>\n<p>Viel Spa\u00df w\u00fcnscht HarrT!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Luchs &#8211; Baureihe QJ der Chinesischen Staatsbahnen Was aussieht wie eine schwarz gestrichene Variante der SZD \u041f36 ist eine Eigenentwicklung aus China.\u00a0Der erste Prototyp wurde 1956 hergestellt. 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